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Gestatte Gott, dass Er Sein Licht in die Gedankenwelt
hineinleuchten kann!
Wir leben in einer Zeit, in der Hasten, Jagen und Schaffen uns ganz und gar
gefangen nehmen wollen. Es geht von früh bis spät, und bei vielen Menschen ist jede Minute ausgenutzt, um das vorgesteckte Ziel zu erreichen.
Einer versucht den anderen zu überholen.
In dieser unruhigen Zeit fällt einem nichts schwerer als das Stillewerden. Und
doch weiß man, dass man nur in der Stille auf den rechten Weg und zur rechten Erkenntnis gebracht werden kann. Denn nur in der Stille kann
Gott zu einem in Liebe reden.
In den ersten Versen des bekannten Psalms 23 heißt es hierzu: "Der Herr ist mein
Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern!" In diesem Zusammenhang heißt das: In der
Stille tut sich Jesus Christus einem kund.
Ja, diese Stille ist so wichtig, damit Jesus Christus, der gute Hirte, sich einem
schenken kann ... und was Er gibt, das will Er reichlich geben. Denn Er hat stille Wasser und Erquickungen von oben herab für die Seele.
Somit hat alles seinen Ursprung im Geist: Ein Mensch, der nur wohlwollend, aufbauend und edel denkt, kann und wird dann auch nie schlecht handeln. Denn
eine schlechte Handlung kann nur einem schlechten Gedanken entspringen. Umgekehrt können der Charakter und die Taten eines Menschen, der nur oder vorwiegend selbstsüchtige, böse und schlechte Gedanken hegt, nicht
gut sein.
Aus dem Charakter und den Taten eines jeden einzelnen aber wird sein Schicksal, das seines Volkes und der ganzen Menschheit geformt. Einmal werden denn auch
die Menschen erkennen, dass Schicksalsschläge und auch Naturkatastrophen die Auswirkungen negativer Geisteshaltung sind. Sie wirkt sich früher oder später auf die Gesundheit des Betreffenden aus.
Aus den so geformten Einzelschicksalen formt sich das Schicksal eines Volkes, ja der ganzen irdischen Menschheit. Würde nämlich die Mehrheit der Menschen und
die von ihnen gewählten Regenten wohlwollend, edel und aufbauend denken, würden Kriege, Not und Elend verschwinden. Das heißt: Eine Veränderung im Zusammenleben der Menschen bewirkt das wohlwollende und aufbauende Denken.

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Drei Grundsätze geben der Welt ihre Klarheit:
Das Leben, die Liebe und die Wahrheit.
Mensch, bist du dauernd dir dessen bewusst,
Dass nur die Gedanken in deiner Brust,
Ob sie gut oder schlecht harmonieren,
Dein ganzes Leben regieren?
Denn wie deiner Gedanken Saat,
So zeigt sich als Ernte die Tat.
Und du hast guten Erfolg zu danken:
Deinen Gedanken.
Sind deine Gedanken stets edel und bieder,
So spiegelt dein ganzes Leben das wieder.
Denn wo nur Liebe im Herzen tagtäglich,
Ist jeder Gedanke an Hassen unmöglich.
Und statt mit deinem Gewissen zu streiten,
Lass deines Herzens Stimme dich leiten.
Dann bringt kein schlechter Entschluss ins Wanken:
Deine Gedanken.
Bist du jedermann freundlich gesonnen,
So hast du auch stets alle Herzen gewonnen.
Doch halte nur den deiner Freundschaft wert,
Der die Lüge verachtet, die Wahrheit verehrt.
Denn einen edlen Gedanken verraten,
Wahre Gedanken, Worte und Taten.
So wirken auf deinen Entschluss ohne Wanken:
Deine Gedanken.
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